
Sexpositivität
In den letzten Jahrzehnten hat sich viel getan in puncto sexuelle Offenheit. Aber was bedeutet das, wenn man sie wirklich lebt? Die Sexualtherapeutin Stefanie Graul hat sich auf das Experiment eingelassen.
Lustvolles und Wissenswertes für eine erfüllte Sexualität

In den letzten Jahrzehnten hat sich viel getan in puncto sexuelle Offenheit. Aber was bedeutet das, wenn man sie wirklich lebt? Die Sexualtherapeutin Stefanie Graul hat sich auf das Experiment eingelassen.

David Schnarch, klinischer Psychologe sowie Paar- und Sexualtherapeut, gehörte zu den prägenden Stimmen der modernen Paartherapie. Vor ihm richteten sich viele therapeutische Ansätze vor allem auf möglichst konfliktfreie Kommunikation, Kompromisse und emotionale Nähe. Schnarch stellte dieser Tradition eine provokante These entgegen: Zu viel Harmonie kann Erotik zerstören. Seine vier Aspekte der Balance sind so simpel wie genial.

Ein ideales sexuelles Szenario, kurz ISS, mag sich einfach wie die ultimative erotische Fantasie einer bestimmten Person lesen, doch es steckt mehr dahinter, nämlich eine therapeutische Methode für Paare, die über die Unterschiedlichkeit ihrer Erotik ins Gespräch kommen wollen.

Dating heute fühlt sich für viele an wie ein Marathon ohne Ziellinie: voller Red Flags, Ego-Trips und Bindungsangst. Autor Michael Nast beschreibt in „Generation Dating Burnout“, warum so viele von uns müde geworden sind auf der Suche nach echter Nähe und weshalb wir trotzdem noch hoffen dürfen.

Mit mehr als einer Person eine Liebesbeziehung zu führen, ist herausfordernd – in vieler Hinsicht. Wie sich Polyamorie anfühlt, wenn sie Grenzen überwindet und an neue stößt, beschreibt Tamara Tasso.
Sinnliche Fotografie und erotische Augenblicke

„Was machen wir jetzt damit?“, richte ich meine Frage an ihn, erhalte aber keine Antwort. Jetzt kann ich unter Beweis stellen, dass ich eine Musterschülerin bin und meine Lektion gelernt habe. Ich schwenke den Stringtanga und werfe ihn ihm auf den Schreibtisch.

»Schau dir die Anordnung der Blätter genauer an. Viele ähneln tatsächlich dem Aussehen einer Vulva. Wenn du das einmal entdeckt hast, wirst du fast keine Blüte mehr anschauen können ohne das weibliche Geschlecht darin zu sehen.«

„Es ist merkwürdig die Reihenfolge umzudrehen und die erotischen Fantasien zuerst gemeinsam auszuleben, die primären Geschlechtsteile des Gegenübers zu kennen, bevor man ihn oder sie in natura erlebt.“ – Ob das wohl gutgeht?

Der Auftakt zu unserer neuen Fortsetzungsreihe mit den Erlebnissen von Richard Michaelis beim Onlinedating erschien in Séparée No.34. Von seinen nächsten Dates lesen Sie an dieser Stelle.

Was das freche ausgebüchste Fabelwesen wohl an dem irdischen Strand zu suchen hatte?

Allein zu Hause im Bett. Der Beginn einer neuen Freundschaft …

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