Swingen in Paris

Paris ist immer eine Reise wert – erst recht, wenn man als Paar ein Jubiläum feiert. Die Stadt der Liebe als Stadt der Triebe, so wollte Jella Morin sie dieses Jahr mit meinem Liebsten erleben. Im edlen Club Le Mask wurde sie auf sinnliche Weise überrascht.

Text: Jella Morin, Foto: PR Le Mask

 

Ein Freund, der in jeder Weltstadt diverse Erotik-Etablissements besucht, empfahl mir ausdrücklich das Le Mask in Paris. „Verspielt, mondän und sexy, so beschrieb er den zentral im Stadtteil Vivienne und im 2. Arrondissement Bourse gelegenen Club, der sich selbst als „permissive Bar“ beschreibt. Im Internet waren viele lobende Rezensionen und ansprechende Fotos zu finden, so dass einem nächtlichem Besuch des Edel-Erotissements nichts mehr im Wege stand.

Der Dresscode beschäftigte uns allerdings etwas länger. Von den sexpositiven Partys in Berlin sind wir gewagte Fetisch-Outfits gewohnt, das Le Mask steht jedoch für eine edle, wenn auch freizügige Aufmachung seiner Gäste. Ich entscheide mich in unserer Jubiläumsnacht für einen sexy Abendkleid mit High Heels, mein Liebster für eine Anzughose mit Hemd und auffälliger Silberkette. Vorfreudig richten wir uns im Hotel her, ein dezentes Vorglühen inklusive. Ich bin ein bisschen aufgeregt, denn wir wollen nicht nur unsere innige Beziehung feiern, sondern auch für Überraschungen offen sein. Natürlich habe ich heiße Französinnen im Kopf, die mit kirschroten Lippen meine Nichtkenntnisse ihrer Sprache umgehen. Wobei ich französisch im Bett durchaus beherrsche und in meiner Fantasie meinen Liebsten bereits ausgezogen habe, als wir in der kleinen Straße vor dem Club ankommen …

Ein dezentes Schild mit dem Symbol des Clubs zeigt uns, dass wir die richtige Adresse angesteuert haben. Auf unser Klingeln wird auch alsbald geöffnet. Emiliano heißt uns herzlich willkommen und führt uns in einen kleinen Raum, der sowohl als Séparée mit Tischen und Sitzmöglichkeiten als auch als Garderobe fungiert. Ich hätte mir ein wenig mehr Licht und einen Spiegel gewünscht, um mein Outfit noch einmal abschließend zu betrachten, doch wozu hat man einen Liebsten? Er macht mir Komplimente und küsst mich innig – so lasset die Spiele beginnen!

Wie es der Autorin und ihrem Liebsten in Le Mask ergangen ist, lesen Sie in Séparée No.50

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