Hitzerekord

Wenn es für alles zu heiß ist, bleibt eigentlich nur eine Wahl .... von Marék Dornowsky

Es war heiß in der Dachgeschosswohnung. Sehr heiß. Die Sonne erzeugte durch die schrägen Fenster einen Lichtschein, der durch die Hitze und die reflektierenden Staubpartikel beinahe dickflüssig wirkte. In diesem Jahr war der Hitzerekord seit der Wetteraufzeichnung gebrochen worden. In ihrer Stadt. Es war so erbärmlich heiß, dass die Hunde grundlos hechelten und schließlich erschöpft dem Schlafe verfielen, ohne an diesem Tag auch nur länger als 10 Minuten an der Luft gewesen zu sein. Sie schwitzte. Heiße Tropfen liefen ihr die Stirn hinab und fielen einzeln auf ihr langes, weißes T-Shirt, das ihren schwarzen, knielangen Rock bis zum Po bedeckte. Sie ließ sich auf das große beigefarbene Sofa zurückfallen und genoss mit einem tiefen Seufzer die Entspannung. Doch fast im selben Moment war sie dahin.

Vieles ging ihr gleichzeitig durch den Kopf und erzeugte ein unangenehm-schmerzhaftes Ziehen kurz vor der Stelle des Kopfes, wo Babys immer am weichsten sind. Sie versuchte eine angenehme Liegeposition einzunehmen und rutsche mit ihrem Rücken auf der grobmaschigen Unterlage und den Kissen hin und her, bis sie kurz das Gefühl hatte, richtig zu liegen, um direkt danach frustriert nach einem Kissen zu greifen und sich auf die Seite zu legen. Es war einfach zu heiß.

Sie setzte sich wieder hin, zog ihr T-Shirt in einer schnellen Bewegung über den Kopf, warf es auf den Boden und griff sofort mit der rechten Hand an die Öffnung ihres weißen BH, um sich von der einschnürenden Last zu befreien, die ihr bei dieser stickig-verschwitzten Luft beinahe den Atem raubte. Sie atmete tief durch und genoss das Gefühl der Freiheit, das sich um ihren Brustkorb ausdehnte und die Brise, die gerade zufällig durch das Dachfenster über die Haut ihres Oberkörpers strich. Sie ließ sich erneut zurückfallen und machte nun wieder entspannter die Augen zu. Doch als ihre Lider geschlossen waren, drängten sich unweigerlich die Erinnerungen des heutigen Tages in ihr Bewusstsein. Die ausgelaufene Suppe im Catering-Wagen, die Wutrede ihres Chefs, der genervte Kunde – sie hatte es vermasselt, wirklich, und zu allem Überfluss hatte sie auch noch den Porsche-SUV ihres Vermieters „angerollt“. Ihr Auto war gegen den Kotflügel gestoßen, weil sie vergessen hatte, die Handbremse anzuziehen und den Gang einzulegen. Das passierte ihr sonst nie. Und als sie schon ihr ganzes Elend vor Augen hatte, überkam sie auch noch das altbekannte Gefühl der Wut und die dazugehörige Erinnerung, wie ER mit IHR im Bett lag.

Sie öffnete schlagartig die Augen und setzte sich im Schneidersitz hin. Dann griff sie nach ihrer Zigarettenschachtel auf dem Wohnzimmertisch und zündete sich eine an. Nach nur zwei Zügen zog sie angewidert die Mundwinkel nach unten und drückte die Zigarette energisch im überfüllten Aschenbecher aus. Die Schweißperlen rannen gerade zu von ihren Schläfen, und ihr Dekolleté war ebenfalls von einer dünnen, salzigen Wasserschicht benetzt. Es war einfach zu heiß.

Wieder ließ sie sich zurückfallen, stemmte mit ihren Beinen und den Schultern ihren Po nach oben und zog ihren Rock aus, der zu ihrem T-Shirt und ihrem BH auf den Boden flog. Nur mit einem weißen Höschen bekleidet, das halb über ihren Hintern lief, legte sie sich seitlich auf die Couch und atmete tief aus. Sie dachte an die Atemübungen, die sie gelernt hatte. War es Yoga oder doch der Tai-Chi-Kurs … oder autogenes Training … oder … Buddhismus? Wo hatte sie die doch nur nochmal gelernt?

Genervt von ihrer inneren Unruhe und der Unfähigkeit, gerade auch nur ein bisschen zu sich zu kommen, schlug sie ihre Augen wieder auf und stieß ihren Atem so laut aus, dass ihr weißer French-Bulldog mit dem braunen Fleck über dem Auge verwirrt grunzte und einen Augenblick verschlafen um sich blickte, um dann schließlich mit einem erneuten, erschöpften Grunzlaut zurück in seine alte Schlafposition zu fallen, aus der er so schnell nicht mehr erwachen würde.

Sie lief nackt, wie sie war, in die Küche. Der Gedanke, eventuell von den Nachbarn gesehen zu werden, störte sie nicht. Sie schenkte sich ein Glas kaltes, klares Wasser ein und trank es in einem Zug aus. Die kühle Klarheit rann ihre Speiseröhre hinab und erzeugte im Magen eine angenehme Frische, die sich im ganzen Körper ausbreitete und ihr Erleichterung verschaffte. Sie goss sich noch ein Glas ein, ging zurück ins Wohnzimmer und ließ sich wieder auf die Couch fallen. Sie schloss die Augen und spürte, wie sich ihr Körper endlich entspannen und seiner Müdigkeit nachgeben konnte. Sie atmete tief und ihr Kopf schaltete sich mit jedem Atemzug weiter aus. Ihre Brüste senkten sich regelmäßig auf und ab. Sie merkte die Schwere auf ihren Augen und wie sie ganz sanft ins Reich des Schlafes überzugehen schien, als sich plötzlich eine Fliege auf ihre Wange setzte. Anfangs spürte sie sie gar nicht. Doch dann begann sie, quer über ihr Gesicht zu wandern und Fliegen-Sachen zu machen. Keiner weiß, was das ist – aber jeder kennt es. Es juckte unerträglich und schlaftrunken wischte sie die Fliege beiseite. Ihr Bewusstsein driftete wieder ab und erste Traumbilder begannen sich auf ihrer inneren Leinwand abzuspielen. Immer tiefer begab sie sich in den Dämmerschlaf. Sie spürte die ganze Müdigkeit ihres Körpers und dass sie nun endlich die dringend benötigte Ruhe bekommen sollte. Und dann klingelte es an der Tür! Sie sprang erschrocken auf und merkte, wie heiß ihr Körper in dieser kurzen Zeit geworden war. Auf ihrer Haut hatte sich ein dünner Schweißfilm gebildet und in ihrem Mund schmeckte es, als hätte sie drei Tage lang durchgefeiert. Entnervt, halbnackt und schweißnass lief sie zur Gegensprechanlage.

„Nein, der wohnt hier nicht.“ … „Nein, ich nehme kein Paket an.“

Sie legte den Hörer wütend auf und ignorierte ein erneutes Klingeln. Geplagt, wie sie sich fühlte, ging sie ins Badezimmer und ließ kaltes Wasser laufen. Sie spritze sich das Gesicht nass und ließ die kalten Tropfen den Oberkörper hinab über ihren Busen wandern. Danach nahm sie eine kleine Schüssel, füllte Wasser hinein und nahm sich einen Waschlappen mit.

Sie machte es sich auf der Couch bequem und stellte die Schüssel mit dem Waschlappen neben sich. Mit der rechten Hand griff sie hinein und holte ihn heraus. Sie drückte ihn ein wenig, damit das überflüssige Wasser zurück in die Schüssel tropfen konnte und strich sich damit über die Stirn. Sie seufzte vor Erleichterung. Langsam strich sie von der Stirn über ihre Wangen hinunter zum Kinn und auf der anderen Seite wieder nach oben zur Stirn. Danach fuhr sie die Nase hinunter über den Mund zum Hals. Überall, wo der Lappen sie berührte, blieb eine angenehme Schicht kalten Wassers zurück, welche ihr die leidvolle Hitze in ihrem Gesicht nahm. Sie tauchte den Lappen erneut in die Schüssel, drückte zu und begann sich am Schlüsselbein sanft und langsam den Schweiß fortzuwischen. Sie genoss jeden Augenblick und war voll auf das feuchte Tuch und die Berührung auf ihrer Haut konzentriert. Endlich, endlich richtige Erleichterung! Ihr Herz machte einen inneren Satz, und sie fühlte, wie sie langsam vom überdrehten Kopf in ihren Körper zurückkehrte. Sie umkreiste nun ihre linke Brust. Sie nahm mit dem Waschlappen in der Hand ihren Nippel zwischen Daumen und Zeigefinger und zog genussvoll daran. Mit einem Mal begann ihr Herz schneller zu schlagen. Sie ließ den Lappen auf der Haut zwischen ihren Brüsten langsam kreisen, bevor sie ihre andere Brust mit dem kühlen Nass benetzte. Diesmal zog sie ihren Nippel noch fester nach oben und musste unweigerlich nach Luft schnappen. Langsam bemerkte sie, wie sich im Bereich zwischen ihrem Höschenansatz und ihrem Bauchnabel eine kribbelnde Energie bildete, die sich wohlig im ganzen Körper ausbreitete und sich vor allem im Unterleib wie kleine, elektrische Schläge bemerkbar machte. Das erste Mal seit Wochen fühlte sie endlich wieder etwas Lustvolles!

Sie machte den Waschlappen erneut nass und strich sich, ohne ihn auszudrücken, am Magendreieck nach unten Richtung Bauch. Das Wasser sammelte sich in ihrem Bauchnabel und sie atmete erfrischt ein. Das Kribbeln wurde deutlicher spürbar und sorgte dafür, dass ihr Herz schneller pumpte und ihr Atem deutlicher zu hören war. Sie strich den Bereich bis zum Bund ihres Höschens gründlich ab und wendete sich dann ihren Knien zu. Sie benetzte die Innenseiten beider Schenkel bis zum Schritt und begann erneut von oben herab zu streichen. Nun gingen ihr Atem und ihr Herz endgültig schneller, und die Hitze zwischen ihren Beinen wurde beinahe unerträglich. Sie tauchte den Lappen erneut in die Schüssel, öffnete ihre Beine wie eine Schere und drückte den Lappen fest mit beiden Händen zusammen. Das Wasser plätscherte von oben herab direkt in ihren Schritt. Es lief ihr durch das Höschen bis hinunter zum Po. Ein Stöhnen entfuhr ihr, das noch kurz im Raum widerzuhallen schien. Mit klopfendem Herzen legte sie nun den Lappen beiseite und strich sich mit den Fingerspitzen über die Brust und den Bauch bis hinunter zum Höschenbund. Sie schob die Finger weiter nach unten, bemerkte die Stoppeln auf ihrem Venushügel und glitt langsam mit der Fingerkuppe des rechten Zeigefingers von oben herab über die Klitoris und umfuhr die äußeren und schließlich auch die inneren Schamlippen sanft und mit hingebungsvollem Genuss. Sie war erstaunt, wie nass sie war. Egal, ob vom Schweiß, vom Wasser oder ihrer Selbstproduktion – sie freute sich über die warme, glitschige Flüssigkeit, die sich um ihre Finger gelegt hatte. Als sie sich berührte und genüsslich mit Mittel- und Zeigefinger um ihren Kitzler fuhr, breitete sich ein immer zunehmendes Gefühl der Ekstase vom Unterleib in den gesamten Körper aus, welches sie nun regelmäßig deutlich hörbar ausatmen ließ. Nun begann sie sich mit schnelleren, kreisförmigen Bewegungen zu verwöhnen. Schließlich stemmte sie wieder die Beine und ihre Schultern gegen das Polster und zog ihr Höschen aus. Dann legte sie sich breitbeinig auf die Couch und begann erneut ihre intime Vergnügungsreise von oben nach unten fortzusetzen.

Sie fühlte ihre Weichheit und Feuchtigkeit und betastete jeden Quadratzentimeter mit Lust und Hingabe und arbeitete sich immer weiter nach unten vor. Kurz vor ihrem Scheideneingang hielt sie inne, um schließlich mit dem Mittel- und Zeigefinger in sich einzudringen. Sie dankte es sich mit einem lauten Seufzer und genoss das elektrische Gefühl, das ihre Finger in ihr auslösten. Langsam glitt sie heraus und wieder hinein. Raus und wieder hinein. Immer wieder umkreiste sie das gesamte Gebiet ihrer Lustzone, um schließlich mit noch größerem Elan in sich einzudringen. Dann nahm sie ihre linke Hand zur Hilfe und begann, ihre Klitoris schneller zu reiben. Den Zeigefinger der rechten Hand schob sie gleichmäßig in sich hinein und zog ihn wieder heraus. Die Energie in ihrem Unterleib begann mit jeder weiteren Sekunde ins Unermessliche zu steigen. Fast automatisch begann sie, ihr Becken ungeduldig auf und ab zu bewegen. Immer schneller bewegten sich ihre Hände, um das Gefühl der Ekstase auf den Gipfel zu treiben und einen inneren Vulkanausbruch herbeizuführen. Doch ihre linke Hand war einfach nicht schnell genug! Sie zog ihre rechte Hand zu sich und begann, die Klitoris in schnellen, kreisenden Bewegungen zu massieren. Sie atmete nun, als hätte sie einen tausend Meter Sprint hinter sich. Immer schneller und weiter brachte sie sich mit ihren Berührungen in eine Art Rauschzustand. Ihr ganzer Unterleib war wie elektrisch geladen – schneller, immer schneller wurden ihre Bewegungen. Ihr Atem war nun zu einem lauten Stöhnen angeschwollen. Die kribbelnde Energie des Unterleibes nahm ihre gesamte Aufmerksamkeit in Anspruch. Ihr Atem wurde kurzer, stockte fast. Ihre rechte Hand bewegte sich nun so schnell, dass man sie kaum noch sehen konnte. Es musste heraus!

Sie presste ihr Becken nach oben. Biss die Zähne zusammen und ließ sich selbst explodieren. Die Wogen der Lust breiteten sich von ihrer nassen Muschi im gesamten Körper aus und sorgten für angenehme Krämpfe in allen Muskeln, die sie hatte. Sie brachte in diesem Moment nur noch ein lautes, tiefes Stöhnen heraus, das die Nachbarn sicherlich hören konnten. Aber auch das war ihr egal. Sie war befreit. Zitternd ließ sie ihr Becken zurück auf die Couch sinken. Sie atmete noch schnell und ließ das Gefühl von Taubheit in ihren Händen auf sich wirken. Entspannt schloss sie die Augen und begann regelmäßig zu atmen. Ihr Herz klopfte laut. Das hatte sie nur für sich getan. Und dann endlich schlief sie ein.

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