Geschichten

Frivole Lektüre für Inspiration und Kopfkino

Fifty Plays in Cologne (Auszug)

Stefan wunderte sich über sich selbst. Beinahe kam es ihm selbst vor, als wäre er dazu geboren, Befehle zu geben. Möglicherweise lag es daran, dass er sich gegenüber Tatjana zu nichts mehr verpflichtet fühlte, schließlich hatte sie ihn aus ihrem Leben verbannt. Vielleicht war es aber auch die Augenbinde, die es ihm leichter machte, zu sagen, was er wirklich wollte. Wundersamerweise schien sie auch Tatjana zu gefallen. von Lena Leevje

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Una G. mistet aus

Andere machen Frühjahrsputz. Aber im Frühling war ich wegen des anhaltend guten Wetters nicht dazu gekommen. Weil man in diesem Sommer aber nie sicher sein konnte, ob einem der nächste Abend statt einem monströsen Gewitter nicht doch eine laue Sommernacht mit Freiluftkinopotenzial bescheren würde, sollte es ein kleines Projekt werden.

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Adonis mit dem Eimer

Schon mal darüber nachgedacht, sich statt einer freundlichen älteren Gastarbeiterin, die einen mit ihrer fürsorglichen Art an die eigene putzwütige Mutter erinnert und einem damit ein schlechtes Gewissen macht, sich einen Herrn vom Nacktputzdienst für die Hausarbeit kommen zu lassen? Und wenn der dann da ist, was tut man in seiner Gegenwart? Ihn anstarren? Und kann so ein Typ überhaupt anständig putzen, oder sitzt man nur da und denkt daran, was man hinterher alles noch nachputzen muss? von HB

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Una G. bekommt eine Bewerbung

Sicher, an einen Praktikaten hatte ich schon manchmal gedacht. Jemand, der mir die Gänge zur Post abnehmen würde, der Rechnungen schreiben könnte und Spaß an Social Media hätte, wäre sehr hilfreich in Séparées noch kleinem Büro. Die Bewerbung, die ich kürzlich im Briefkasten fand, überraschte mich jedoch sehr.

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Una G. geht shoppen

Heute war ich mal wieder in der Erotik-Boutique meines Vertrauens. Ich werde dort immer herzlich begrüßt. Ganz anders als in den Schuhläden, die ich so frequentiere.

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Going to Ho

Zwischen Europa und Ho lag nicht nur die halbe Welt, sondern auch vier Stunden Schlaf in einer verkrampften Sitzhaltung, drei durchschnittliche Flugzeugessen mit französischem Rotwein, zwei peinliche Hollywood-Komödien und ein bemerkenswerter Fick mit einem kanadischen Geschäftsmann, der aus zweierlei Gründen erinnerungswürdig war. von HB

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Die Rosenfrau

Aber vielleicht sollte ich auf die Rose verzichten und stattdessen einen Pinsel kaufen? Wie wird es sein, denke ich, wenn ich ihr mit der seidenen Weiche eines fuchshaarenen Pinsels die Haut ihrer Schenkel entlangfahre, wenn ich ihr mit der Brutalität sanfter Gewalt über die Scham streiche, wenn ich den Duft ihrer Rose auf der Spitze des Pinsels als Gruß ihren Lippen darbringe? von Ludwig Schumann

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