Mama-Sein? Nein, danke!

Eveline ist Mama einer 5-jährigen Tochter und bloggt zum Thema Regretting Motherhood. Unter dem Begriff wird seit 2015 thematisiert, was bisher so nicht ausgesprochen wurde beziehungsweise im Verborgenen geblieben ist: bereute Mutterschaft. 

Text: Franziska Wasian / Foto: 279photo/stock.adobe.com

Bereute Mutterschaft

„Ich bereue, Mutter geworden zu sein.“ Darf man das sagen? Nun, sagen darf man erstmal viel. Natürlich. Aber wie kann man denn, werden vielleicht einige entgegen. Mutterschaft ist doch was Tolles. Andere wünschen sich sehnlichst ein Kind und können keines bekommen. Allerdings ist das, wie Äpfel und Birnen miteinander zu vergleichen.

Eveline ist Mama einer 5-jährigen Tochter und bloggt zum Thema Regretting Motherhood. Uunter dem Begriff wird seit 2015 thematisiert, was bisher so nicht ausgesprochen wurde beziehungsweise im Verborgenen geblieben ist: bereute Mutterschaft. 

Mama-mal-anders

Der Name des Blogs ist für Eveline eine Art Quintessenz des Gefühls, dass sie von Anfang an ihrer Mutterschaft begleitet hat. Anders zu sein als andere Mütter. Anders zu fühlen. Zu hadern mit ihrer Mutterrolle. Eveline war um die 30, schon etliche Jahre mit ihrem Partner zusammen, verheiratet, das Haus war gekauft und der Wunsch nach einem eigenen Kind wurde lauter. „Es war eine bewusste Entscheidung, jedenfalls mit dem Wissen, was ich über Kinder hatte und das war nicht so sonderlich viel. Das, was ich übers Mama-Sein wusste, habe ich mitgenommen aus Film und Fernsehen und was so allgemein erzählt wird. Ich wusste nicht, was wirklich dahintersteckt und was es wirklich bedeutet!“ Zudem sieht sich Eveline mit gesellschaftlichen Erwartungen konfrontiert. „Ich dachte immer, Mutterschaft ist was völlig Natürliches. So wird es uns ja suggeriert. Es läge in der Natur der Frau Kinder zu bekommen und diese Rolle auszufüllen, Mama zu sein, das kann man einfach so, das muss man nicht lernen.“ Ihre eigene Mutter hat Eveline als sehr präsent in der Kindheit in Erinnerung. „Sie war meine Hauptbezugsperson, hat mit mir gebastelt und sich mit mir beschäftigt. Und sie hat ihren Job aufgegeben, ist mit mir zuhause geblieben, bis ich in die Schule kam. Das hat mich schon auch geprägt, das war so ein Maßstab, den ich im Kopf hatte. Das man sowas ja dann auch für das eigene Kind will.“

Den vollständigen Beitrag lesen Sie in Séparée No.33.

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