Oliver Lozano: Meister der Verwandlung

Oliver Lozano ist Fotograf und Lifecoach. Wir haben mit ihm über eine Kindheit zwischen den Kulturen, Glamour für alle und den Bedarf an einer neuen Männerbewegung gesprochen.

Interview: Janina Gatzky / Foto: Oliver Lozano

Oliver Lozano im Interview

Oliver Lozano kann nicht nur Fotos: Er ist gleichzeitig auch Lifecoach und hilft Menschen dabei, sich selbst zu entdecken. Wir haben mit ihm unter anderm über das Mann-Sein und einen Bedarf an einer neuen Männerbewegung gesprochen. „Männer müssen in unserer Gesellschaft funktionieren. Wie lange wurden wir zu Soldaten erzogen, die keine Gefühle zeigen dürfen… Männer müssen sich und anderen permanent beweisen, dass sie ein Mann sind.“

Oliver ist für eine Emanzipation des Mannes. Wobei das laut ihm bitte nicht heißt, dass Mannsein gleich Macho und Gewalt bedeutet. Männer stehen unter enormem Druck. Er meint, es könne heilsam sein, die archaische Kraft, die in ihnen steckt, auch mal rauszulassen. Zu ihm kommen viel mehr Frauen: „Männer sind es meiner Meinung nach nicht gewohnt, als attraktives Objekt der Begierde wahrgenommen zu werden. Die Body-Positivity-Bewegung, so begrüßenswert sie auch ist, richtet sich eigentlich nur an Frauen… Niemand will übergewichtige oder schlaffe und behaarte Männer sehen.“ Finden wir schade – schließlich sollte sich jede*r gut fühlen und zu sich, dem eigenen Körper sowie den Emotionen stehen dürfen und können.

Das vollständige Interview sowie eine Auswahl seiner hinreißenden Fotos finden Sie in Séparée No.38. Auch das überaus sinnliche Covermotiv stammt von ihm.

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