Vulvenporträts

Der Künstler Olaf Abel zelebriert in seinem kürzlich erschienenen Buch „ Mythos Baubo“ die Schönheit des weiblichen Geschlechts.

Bild: Olaf Abel

Der Künstler Olaf Abel zelebriert in seinem kürzlich erschienenen Buch „ Mythos Baubo“ die Schönheit des weiblichen Geschlechts. Seine Fotos bezeugen die anatomische Vielfalt an Vulven, von denen keine „abnormal“ oder „hässlich“ ist. Durch die abstrakte Bearbeitung der Bilder schafft er einzigartige Kunstwerke, die große Strahlkraft besitzen.

Die wenig bekannte Figur der Baubo entstammt der griechischen Mythologie, wo sie als Verkörperung der Sexualität eine Begleiterin der Fruchtbarkeitsgöttin Demeter ist. Ihr Name bedeutet „Schoß“, und so ersetzt ihr der Bauch auch den Kopf. Die Brüste sind ihre Augen und 

ihre glatt rasierte Vulva dient ihr als Mund, mit dem sie ohne Scham spricht und lacht, ihr Vergnügen ausdrückt und anderen schenkt.

Das Kunst- und Selbsterfahrungsprojekt läuft übrigens unbegrenzt weiter. Jede Frau, die sich daran beteiligen möchte, ist herzlich eingeladen, sich bei Olaf Abel zu melden: kontakt@olaf-abel.eu

Mehr seiner Kunstwerke gibt es in Séparée No.20 zu sehen.

 

Aktuelle Ausgabe

Newsletter



Unsere Auswahl

weitere

Beiträge

Noch mehr Lustvolles und Wissenswertes

Erika Lust: Ich wusste früh, was gute Pornofilme sind

Seit 20 Jahren produziert die Schwedin Erika Lust Erotikfilme. Ihr Name ist dabei Programm: Es geht um Spaß beim Sex, ob nun auf ihrer Plattform „Lust Cinema“ mit eher soften Movies oder den härteren auf „XConfessions“. Wir haben mit der renommierten Feministin über ihr diesjähriges Jubiläum und die Veränderungen in der Pornobranche gesprochen.

Mehr lesen