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Das Beste aus zwei Welten

separee
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Séparée

Dieser Test beginnt mit einem Geständnis: Ich habe noch nie in meinem Leben ein Sexspielzeug zu meinem eigenen sexuellen Vergnügen benutzt. Ehrenwort! Natürlich habe ich schon mit, genauer gesagt an Partnerinnen Dildos und Co. ausprobiert, aber ein Toy nur für mich betrachtete ich bislang als Geld- und Energieverschwendung. Ich denke, vielen Männern geht das ähnlich: Warum für etwas zahlen, was man auch umsonst bekommen kann. Deshalb war ich zunächst etwas zögerlich, den „Spinner“ von Tenga zu testen, aber den Wunsch wollte ich meiner Frau nicht abschlagen, die mich mit einem Spielzeug für mich bzw. uns überraschen wollte.

Als das gute Stück ankam und ich es auspackte, war ich durchaus angetan. Die Verpackung war dezent, klare Linien, zweckmäßig. Der „Spinner“ steckte in einem zylindrischen Behälter, in dem man ihn auch diskret in einer Schublade oder im Schrank aufbewahren kann, wenn er gerade nicht in Gebrauch ist. Als ich das Toy aus seinem Aufbewahrungsbehälter nahm, war ich überrascht, wie kühl und soft, fast fragil sich das Material anfasste. Die weiche Hülle ist etwa 15 cm lang und hat an einer Seite eine Öffnung. Im Inneren sind weiche Noppen in einem komplexen Muster angeordnet, was mein Interesse weckte. In der Hülle befindet sich zudem eine Spirale, die wohl bei der Namenswahl Pate gestanden haben muss. Den Masturbator gibt es übrigens in 6 Ausführungen: 01 Tetra, 02 Hexa, 03 Shell, 04 Pixel, 05 Beads und 06 Brick. Ich habe den 02 Hexa getestet.

Da ich keine Bedienungsanleitung für den „Spinner“ finden kann, tue ich, was man heutzutage so macht: ich frage das Internet um Rat und stoße dabei auf ein äußerst informatives Video, das für meinen Geschmack dann allerdings doch etwas zu expliziert ist. (Daher mein Tipp für alle, die auch im Netz nach Hilfe suchen: Man muss das Video ja nicht bis zu Ende schauen, da man ja nur erfahren will, wie man am besten loslegt. Schließlich weiß man ja, wie die Sache wohl enden wird.)

Dem Beispiel des Videos folgend öffne ich die kleine, mitgelieferte Packung Gleitgel und führe meinen halberigierten Schwanz in das Loch ein, das auf den ersten Blick zu klein wirkt. Aber das Material ist äußerst dehnbar. Was ich dann fühlte, ist zunächst ungewohnt und gleichzeitig unbeschreiblich. Eng und irgendwie auch wie eine Vagina, die meinen Schwanz umschließt. Aber wenn man dann erst einmal hart und richtig in der Hülle drin ist, fühlt man bei jeder Bewegung einen Sog. Das Zusammenspiel aus Noppen und Spirale sorgt für einen unglaublichen Effekt, der einem fast die Sinne schwinden lässt. Fasst man das Toy an der Spitze an und gibt sich der dabei entstehenden Drehbewegung hin, dann erlebt man das Beste aus zwei Welten: Blowjob und Handarbeit zeitgleich den ganzen Schaft entlang. Eine „fatale“ Kombination! Man muss sich schon selbst bremsen, soll der Spaß nicht zu schnell vorüber sein. Die Kombination aus Bewegungen, die der „Spinner“ erzeugt, fühlt sich anders an als alles, was ich bisher in diesem Bereich erlebt habe. Kurz gesagt: Der Test währte nicht lang. War er erfolgreich? Definitiv!

Die Reinigung gestaltet sich dann etwas schwieriger, da der „Spinner“ nicht umgestülpt werden kann. Ich empfehle daher, ihn mit warmem Wasser mehrfach auszuspülen, um auf der sicheren Seite zu sein. Schließlich habe ich ihn innen mit einem Küchentuch trockengewischt.

Mein Fazit: ein tolles Spielzeug, ob allein oder mit Partner/in. Kleiner Warnhinweis zum Schluss: Kann süchtig machen!

Design ***** / Leistung ***** / Orgasmusgarantie **** / Reinigung **** / Innovation *****

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